Herbstzeit ist Vata-Zeit

Veröffentlicht am 11. November 2013

Der Herbst hat bereits Einzug gehalten: das Laub der Bäume leuchtet in allen Farben, die Temperaturen haben deutlich abgenommen und das oftmals turbulente Wetter ist von Wind, Kälte und Trockenheit geprägt. Aus aryuvedischer Sicht dominiert im Herbst das Dosha VATA. Dosha bedeutet eigentlich „Fehler“, gemeint sind Faktoren, die im ungünstigsten Fall Krankheiten verursachen können, so sie nicht ausgeglichen werden. Auf dem Verständnis der Fünf-Elemente-Lehre wird das Vata-Dosha aus den Elementen Luft und Raum gebildet. Seine energetische Qualität ist ein Zuviel an Bewegung. Um diese klimatische Überaktivität zu harmonisieren und damit den Organismus gesund zu halten, macht es durchaus Sinn, die eigene Yoga-Praxis der Jahreszeit anzupassen. Es empfehlen sich Asanas, die kräftigend, stabilisierend und beruhigend wirken. Die Übungen sollen langsam und behutsam ausgeführt werden, um Erdung, Ruhe und Ausgewogenheit zu fördern und so überschüssiges Vata loszuwerden.

Judith Wadsack

 

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