Yoga – Gymnastik oder spirituelle Praxis?

Veröffentlicht am 22. September 2014

Ist Hatha-Yoga jetzt wirklich mehr als eine Gymnastik, wie so gerne behauptet wird? Wo man doch in der Übungsstunde nichts anderes spürt als seine Muskeln, die immer etwas zu kurz und zu kraftlos erscheinen und die Gelenke, die sich nicht immer so in alle Himmelsrichtungen verbiegen lassen, wie man es gemeinhin auf Yoga-Fotos sieht. Nun ja, die Antwort in aller Kürze ist: Kann sein, muss aber nicht sein. Yoga ist auf alle Fälle ein Übungssystem, das auf den gesamten Organismus harmonisierend wirkt – psychisch wie physisch. Alle Wirkungen, die darüber hinaus gehen, haben maßgeblich damit zu tun, was man während der Yoga-Praxis mit seiner Aufmerksamkeit macht. Yoga kann zur spirituellen Praxis werden, beispielsweise wenn man einübt, mit sich selbst auf akzeptierende, liebevolle Weise umzugehen. Und zu dieser inneren Haltung des Wohlwollens wieder zurückzufinden, auch wenn man zum dritten Mal bemerkt hat, dass man sich wieder mit anderen verglichen und abgewertet hat. „Du darfst so sein, wie du sein möchtest“ ist eine gutes Mantra für diese Praxis.

von Isabella Welsch

 

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