Yoga üben

Veröffentlicht am 13. November 2014

Es ist gut, sich eine kleine Serie zurechtzulegen, die gleich bleibt. Die übliche Reihenfolge besteht dabei aus Aufwärmübungen (Kreisen der Gelenke), Stehhaltungen, Sitzhaltungen und, für Fortgeschrittene, Umkehrhaltungen.

Wenn man eine gleich bleibende Serie übt, muss man nicht jedes Mal mit dem „inneren Schweinehund“ verhandeln und kann gleichzeitig den eigenen Fortschritt besser beobachten. Von Zeit zu Zeit sollte man die Serie allerdings ein wenig variieren – sonst besteht die Gefahr, sich zu langweilen und mechanisch zu werden, das Gegenteil dessen, worum es im Yoga geht: um Aufmerksamkeit.

Vor dem Yoga sollte man zwei Stunden, später noch länger nichts gegessen haben, damit die Energie nicht gerade in der Verdauung steckt und ganz banal nichts „drückt“. Es empfiehlt sich auch nicht, während des Yoga zu trinken (obwohl zu einer trendigen Yogaausstattung neben der Matte vor allem die Trinkflasche zu gehören scheint), denn auch die Einnahme von Wasser lenkt die Energie in den Verdauungstrakt.

Die besten Zeiten zum Üben sind der frühe Morgen, vor dem Frühstück, wo der Körper ein wenig steifer, der Geist dafür aber deutliche klarer ist als am Abend. Und der frühe Abend vor dem Abendessen, wo man beweglicher ist, der Geist allerdings voller Eindrücke des Tages und die Aufmerksamkeit nicht mehr so groß.

Kirstin Breitenfellner

 

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